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Neobiota



Neobiota bezeichnet gebietsfremde biologische Arten, d.h. Arten die einen geographischen Raum infolge direkter oder indirekter menschlicher Mitwirkung besiedeln, den sie ohne menschlichen Einfluss nicht hätten erreichen können. Man unterscheidet zwischen gebietsfremden Neozoten (Tiere) und gebietsfremden Neophyten (Pflanzen). Die wohl bekanntesten tierischen Einwanderer sind wohl der Waschbär, die Bisamratte und die in der Ostsee mittlerweile durch die Medien bekannt gewordene Wollhandkrabbe und Rippenqualle. Manche dieser Neozoten sind durch den Menschen eingeschleppt worden, wie zum Beispiel der Waschbär wegen seinem Fell. Andere sind als Larven oder schon als erwachsene Tiere in den Ballasttanks der großen Frachtschiffe in unsere Gewässer gekommen. Wieder andere sind durch neue Wasserwege, wie zum Beispiel aus dem schwarzem Meer über den Rhein-Donau-Kanal selbst eingewandert. Viele Fischarten, wie der Sonnenbarsch und manche Karpfenarten wurden von Anglern und Züchtern in heimischen Seen ausgesetzt und haben sich im Laichstadium über Wasservögel verbreitet. Bei manchen liegen die Wege zu uns noch im Dunkeln.
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Der VDST hat ein eigenes Projekt zur Erfassung und Dokumentation von Neozoten und Neophyten.

Neobiota Portal des VDST
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Wissenswertes bei Wikipedia

Neobiota auf Wikipedia
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Auch der WWF befasst sich mit diesen Arten

Neobiota auf den Seiten des WWF
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Auf den Seiten der Stadt Osnabrück gibt es ebenso nützliche Informationen

Informationen des Lehrstuhls für Exp. Ökologie und Ökosystembiologie der Uni Bielefeld



Simon Kaiser, 2008-03-02 21:50